Gespräche mit Eltern/Erziehungsberechtigten

Rezeption

Um die Begrüßung und Verabschiedung jedes einzelnen Kindes, sowie das korrekte Führen der Anwesenheitsliste zu gewährleisten, wurde eine Rezeption im Eingangsbereich des Kindergartens eingerichtet.

Diese besteht aus einem beweglichen Tisch mit Rollen, der in der Bring-und Abholzeit genutzt und danach wieder im Ruheraum abgestellt wird.

Eine pädagogische Fachkraft steht am Rezeptionsstand und ist in der Zeit von 7:30 Uhr – 9:00 Uhr und von 12:00 Uhr – 14:30 Uhr für die Begrüßung und Verabschiedung zuständig, anschließend ist die An-bzw. Abmeldung in einem der betreuten Bereiche eingerichtet.

Es werden alle wichtigen Informationen von den Eltern gesammelt und an die zuständige Besprechungserzieherin/Kolleginnen weitergeleitet.

Auch alle Telefonate werden in dieser Zeit an der Rezeption entgegengenommen und die Informationen, wie z.B. die tägliche Ab-oder Anmeldung zum Mittagessen, notiert.

Nach Bedarf erhalten die Eltern Informationen von Seiten des Kindergartens an der Rezeption.

Außerdem gibt es eine Fotowand von allen Mitarbeitern des Städtischen Kindergartens Waibstadt und den Kooperationslehrerinnen der Brunnenschule Waibstadt, an der durch Informationskarten für die Eltern ersichtlich ist, wer im Kindergarten anwesend ist oder nicht und ob die Erzieherin Vormittags-oder Nachmittagsdienst hat.

Für die Kinder ist durch eine Ampel ersichtlich, wann das Spielen im Flur möglich ist oder das Spiel in den Bildungsräumen vorgegeben ist: zeigt die Ampel im Flur auf Rot, bedeutet dies für die Kinder, dass sie sich eines der geöffneten Räume bzw. Bereiche suchen, in dem sie sich ihrem Alter und Entwicklungsstand entsprechend längere Zeit aufhalten möchten.

Tür-und-Angel Gespräche

Beim Bringen und Abholen Ihres Kindes nehmen wir uns Zeit für kurze Gespräche.

Terminlich vereinbarte Elterngespräche

Es ist uns sehr wichtig, mindestens 1mal im Jahr mit allen Eltern ein terminlich vereinbartes Elterngespräch zu führen. Hier ist Zeit und Raum, sämtliche Anliegen, die Ihr Kind betreffen, zu besprechen. Sinnvolle Kooperation kann nur stattfinden, wenn dieser Austausch vertrauensvoll und offen im Interesse Ihres Kindes, stattfindet. Wir geben hier einen Einblick in die dokumentierten Beobachtungen Ihres Kindes. Wir reden über Entwicklungsschritte, Stärken und Interessen, Wünsche und Besonderheiten Ihres Kindes.

Durch diesen Austausch können wir mit Ihnen die Entwicklung Ihres Kindes optimal begleiten, unterstützen und fördern. Bei Interesse können Sie jederzeit zur Vereinbarung eines Elterngespräches auf uns zukommen.

Verfahren bei Gefährdung des Kindeswohles

Im Rahmen unserer Beobachtungsverfahren und der Kinderbesprechungen im Team, ist das Kindeswohl ein Kriterium, das von uns Erzieherinnen beachtet wird. Damit gewährleisten wir, dass dieses Thema systematisch in der Arbeit verankert bleibt und dokumentiert wird.

Systematisches Verfahren gibt Sicherheit für alle Beteiligten

Werden in der Arbeit mit den Kindern und den Eltern erste Anhaltspunkte sichtbar, dass eine latente Kindeswohlgefährdung vorliegen könnte, werden nach dem intensiven Austausch mit der Leitung und dem Team, indem sich die Anhaltspunkte bestätigen oder verdichten, die Eltern zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen.

Das Ziel dieses Elterngespräches ist:

– Kooperationsbereitschaft der Eltern fördern
– Aufklärung der Eltern über die Beobachtungen
– Austausch über die Erfahrungen des Teams und der Eltern
– Gegebenen Falles Klarheit über den Grad der Gefährdung festzustellen
– Gemeinsam nach Hilfsangeboten zu suchen, welche die Gefährdung abwenden können

Dieses Gespräch wird protokolliert, alle weiteren Schritte werden schriftlich dokumentiert.

Zeigen Eltern sich nicht kooperativ, oder verläuft die Kooperation sehr schleppend, wird zur weiteren Abschätzung der Gefährdung eine insoweit erfahrene Fachkraft hinzugezogen.

Ist eine akute Kindeswohlgefährdung angezeigt, oder kommt das Team durch die Beratung der insoweit erfahrenen Fachkraft zu dem Schluss, dass die Art der Gefährdung anzeigenpflichtig ist, wird das Jugendamt informiert. Die Eltern werden über diesen Schritt aufgeklärt, wenn dadurch nicht eine weitere Gefährdung des Kindes droht.