Kinder von 2–3 Jahren

Eingewöhnungskonzept für Kinder unter 3 Jahren

 Vor der Eingewöhnung findet ein Erstgespräch statt in dem die Formalitäten zur Aufnahme des Kindes besprochen werden und ein erstes wichtiges Kennenlernen stattfindet.

Das Kind steht zu jeder Zeit im Mittelpunkt des pädagogischen Handelns und somit auch während der individuellen Eigewöhnung. Es ist Aufgabe der pädagogischen Fachkraft die Individualität des Kindes einzuschätzen und demnach die Eingewöhnung zu gestalten. Zu Beginn der Eingewöhnung ist eine wichtige Bezugsperson des Kindes (z. B.: die Mutter) präsent dabei und begleitet das Kind in der neuen Umgebung. So lernt das Kind mit Hilfe der Bezugsperson allmählich Vertrauen in die pädagogische Fachkraft (die/der sogenannte BesprechungserzieherIn des Kindes) und auch in die neue Situation zu gewinnen. Das Kind wird sich in seinem eigenen Tempo selbstständig von der Bezugsperson mehr und mehr lösen und eigenständig den Kindergarten gemeinsam mit der pädagogischen Fachkraft erkunden. Während der Eingewöhnung fokussiert sich die/der BesprechungserzieherIn ganz auf das Kind, um ihm so die Gelegenheit zu bieten ebenfalls eine Bezugsperson des Kindes zu werden. Die Dauer der Eingewöhnung ist speziell auf das Kind und dessen individuellen Bedürfnisse abgestimmt. Wichtig ist während der gesamten Eingewöhnung der offene Austausch zwischen Erziehungsbeauftragten und der/dem BesprechungserzieherIn.

Nach etwa 6-8 Wochen nach Beginn der Eingewöhnung findet ein Eingewöhnungsgespräch statt um sich intensiv über die verschiedenen Erfahrungen und Entwicklungen des Kindes auszutauschen.

 

Seit September 2007 gibt es im städtischen Kindergarten 4 Plätze für die Betreuung von Kindern ab 2 Jahren von berufstätigen Müttern oder Vätern.

Durch unsere tägliche Arbeit mit den Jüngeren haben sowohl die Kinder wie auch wir Erzieherinnen die Aufnahme von Kindern unter 3 Jahren als sehr bereichernd erfahren.

Unser mehrjähriger Erfahrungsschatz im Bereich der Kleinkindpädagogik befähigt uns, den Tagesablauf der Kinder so zu gestalten, dass sie sich wohl fühlen und individuell gefördert werden können.

Die Bärchenzeit

Der Beginn der jüngeren Kinder ist ritualisiert. Rituale bieten den Kindern Orientierung und Strukturen. Die jüngeren Kinder haben bei uns die Möglichkeit ruhig und gemeinsam in den Tag zu starten und sich allmählich an das offene Konzept zu gewöhnen. Die Kinder haben morgens einen festen Raum mit konstanten pädagogischen Fachkräften.

Morgens finden in diesem Zimmer pädagogische Impulse speziell für die jüngeren Kinder statt. Das Zimmer ist geschlossen, sodass die Kinder in einer ruhigen und gemütlichen Atmosphäre ankommen können. Es findet danach ein Sitzkreis statt, der auf die Bedürfnisse unserer jüngeren Kinder abgestimmt ist.

Das gemeinsame Frühstück ist für die jüngeren Kinder eine Möglichkeit sich in ersten Tischgesprächen zu üben und sich in aller Ruhe auf ihr Essen zu konzentrieren. Unsere jüngeren Kinder erfahren klare Strukturen, wie z.B. nach dem Essen ihren Teller aufzuräumen und den Tisch abzuwischen.

Es besteht nach dem Frühstück die Möglichkeit für Kinder an Angeboten teilzunehmen oder in den Alltag des offenen Konzeptes überzugehen. Natürlich steht auch hier die Partizipation an erster Stelle. Die Kinder nehmen aktiv Anteil am Alltagsgeschehen.

Zuständig für die Kinder unter 3 Jahren sind vor allem die Pädagoginnen Lena Munz, Selina Klein und Astrid Renz-Wennesz.